AminoSkin – ein Wundermittel?

Ich wurde letzte Woche gefragt, ob ich nicht Interesse daran hätte ein neues Produkt namens AminoSkin auszuprobieren. Es handelt sich dabei um eine Creme und zwei Lotionen, die vor bzw. nach dem Training auf die Muskeln aufgetragen und einmassiert werden. Die darin enthaltenen Aminosäuren sollen über die Haut direkt in die Muskulatur eindringen und dafür sorgen, das man mehr Leistung hat und schneller regeneriert. Ach ja, 100% dopingfrei sind die Produkte ebenfalls.

Mein erster Gedanke: hört sich ja nach einem echten Wundermittel an. Aber als Läufer der sich die Füße mit Babypuder einreibt (Geheimtipp!) und bei längeren Läufen sexy Kompressionsstrümpfe trägt, war ich natürlich sofort neugierig. Aber auch skeptisch. Das wichtigste Mittel, um seine Leistung zu steigern ist meiner Meinung nach vernünftiges Training. Daneben gibt es aber mit Sicherheit Dinge, mit denen man ebendieses Training sinnvoll unterstützen kann.

Ich habe das AminoSkin Produktsortiment mittlerweile bei zwei intensiven Trainingseinheiten (34 km Dauerlauf mit Endbeschleunigung sowie 19 km Schwellenintervalle) ausprobiert. Auch wenn ich bisher positive Effekte auf meine Regeneration spüre, ist es noch zu früh um ein abschließendes Fazit abzugeben. Darum werde ich damit auch noch ein oder zwei Wochen warten. Meine bisherigen Erfahrungen haben mich aber darin bestärkt, AminoSkin auch weiterhin einzusetzen und zu testen.

Sehr positiv finde ich auch die Tatsache, das es eine Doppelblindstudie von der DSHS Köln gibt, die AminoSkin eine positive Wirkung bescheinigt. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Juli veröffentlicht, ich konnte aber schon im Vorfeld einen Blick darauf werfen. Einen ersichtlichen Wermutstropfen gibt es aber dennoch: ohne gutes Training wird man wohl auch mit AminoSkin nicht schneller werden.

Weitere Informationen finden sich auf der AminoSkin Homepage und demnächst hier in deinem Lieblingsblog ;)

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