10 km bei der Winterlaufserie Rheinzabern 2017

Zur Weihnachtszeit gehört für mich neben Mandarinen und Lebkuchen auch die Winterlaufserie Rheinzabern. Sie besteht aus drei Läufen über 10, 15 und 20 km und beginnt an einem Sonntag Mitte Dezember. Von dort aus geht es dann im Abstand von je einem Monat im Januar und Februar weiter. Der erste Termin fällt in der Regel auf den zweiten oder dritten Advent. Also ideal, um sich den nachmittäglichen Stollen mit ein paar schnellen Kilometern am Morgen zu verdienen. Laut den Regenerationswunder-Chroniken bin ich hier 2010 zum ersten Mal an den Start gegangen. In diesen sieben Jahren habe ich den ersten Lauf der Serie nur zweimal ausfallen lassen.

Ich mag diese Veranstaltung, das wurde mir in diesem Jahr wieder klar. Zum einen ist da die wirklich gute und liebevolle Organisation, die seit immerhin 36 Jahren ohne Unterbrechung einen tollen Lauf und ein hervorragendes Kuchenbuffet bereitstellt. Es ist aber auch etwas besonders, wenn sich ein kleiner Ort mit knapp 5000 Einwohnern eine Laufveranstaltung auf die Beine stellt, die zumindest beim 10er über 1000 Läufer anlockt, die teilweise überregional verortet sind. In diesem Jahr kamen sogar 1232 Leute ins Ziel. Und das sind nicht nur Spaßläufer. Siegerzeiten von unter 30 min sind in Rheinzabern keine Seltenheit. In der Region in die Winterlaufserie und vor allem der erste Lauf eine feste Konstante im Wettkampfkalender und eine tolle Möglichkeit, bekannte Gesichter zu treffen und die eigene Leistungsfähigkeit zu bestimmen.

Für mich lief es sehr zufriedenstellend. Nach meinem letzten Wettkampf über 10 km im Oktober wollte ich diesmal versuchen, konstanter zu laufen. Und das klappte ziemlich gut. Die ersten neun Kilometer lagen alle ziemlich nah an 4:20 Minuten und auf den letzten 1000 Metern konnte ich dann nochmal etwas beschleunigen und in 4:10 Minuten laufen. Am Ende war ich dann auch noch etwas schneller wie beim Hardtwaldlauf vor zwei Monaten. Für mich ist das ein tolles Ergebnis, dass mir zeigt, dass das Training für die neue Saison in die richtige Richtung geht.

Apropos neue Saison. Ich will definitiv wieder häufiger bei Volksläufen an den Start gehen. Mir haben die letzten beiden viel Spaß gemacht und ich hatte völlig vergessen, wie sich diese besondere Atmosphäre anfühlt. Außerdem finde ich, dass man dieses ehrenamtliche Engagement unterstützen muss. Nicht zuletzt durch den Kauf von Kuchen nach dem Lauf.

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