Citylauf Pforzheim 2011 – endlich die 10 km in unter 50 Min!

Als ich am 1. Juli zum Citylauf Pforzheim antrat hatte ich ganz klar ein Ziel vor Augen. Ich wollte endlich 10 Kilometer in weniger als 50 Minuten laufen. Meine bisherige Bestzeit lag noch knapp unter 52 Minuten. Es sollte also möglich sein, auch wenn ich im Training bisher noch nie die 50 Minuten Grenze unterschritten hatte.

Vor dem Wettkampf gab es aber erstmal den ganzen Tag über ein äußerst wechselhaftes Wetter. Von strahlendem Sonnenschein bis hin zu wirklich fiesen Gewitterschauern war alles dabei. Zum Abend hin pendelte sich das Wetter aber bei starker Bewölkung ein – die dadurch resultierenden Temperaturen waren mir sehr willkommen, denn eine Hitzeschlacht brauchte ich nicht schon wieder..

Kurz vor dem Start suchte ich mir einen Platz in der fünften oder sechsten Reihe hinter der Startlinie. Ich wollte zum einen nicht so weit vorne sein, dass ich schnellere Läufe beim Start behindere, aber auch nicht so weit hinten sein, dass ich durch langsamere Läufer behindert werde. Schließlich stand für mich ja ein neuer persönlicher Rekord auf dem Spiel.

Es zeigte sich schnell, dass meine Strategie aufging und ich ohne viel Slalom durchstarten konnte. Die Strecke führte in fünf Runden durch die Innenstadt, wobei die erste Runde als verkürzte Einführungsrunde ausgelegt war. Wie es sich gehört bin ich natürlich zu schnell losgelaufen, aber ich konnte meine Geschwindigkeit relativ schnell bei knapp unter 5 Minuten pro Kilometer einpendeln. Das war auch mein Ziel: möglichst immer bei einer Pace von weniger als 5 Minuten zu sein.

Das war aber nicht so leicht, da der Kurs auch wieder deutlich spürbare Steigungen sowie an den Scheitelpunkten recht enge Spitzkehren hatte. Aber das wollte ich nicht als Entschuldigung durchgehen lassen, also biss ich die Zähne zusammen und überholte regelmäßig Läufer, um mich auch psychologisch zu motivieren.

Letztendlich schaffte ich es mit 48:36 Minuten ins Ziel und konnte mich immerhin um 3:12 Minuten verbessern. Ich bin damit sehr zufrieden. Jetzt ist das neue, ferne Ziel natürlich die 45 Minuten Grenze. Mal sehen, ob und wann ich die bezwingen kann.

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