Das war 2014

Zweitausendvierzehn ist vorüber und eine neue Altersklasse wartet auf mich. Zeit, um einen kurzen Blick zurückzuwerfen. Aus der Vergangenheit lernt man ja bekanntlich für die Zukunft. Ein paar ausgewählte Dinge aus dem vergangenen Jahr, die mir in Erinnerung geblieben sind:

Mountainbike
Ich habe mir mein Mountainbike zwar schon Ende 2013 gekauft, aber so richtig viel bin ich erst im letzten Jahr damit gefahren. Im Winter, Frühling und Herbst habe ich es geliebt, damit durch Wälder, Matsch und Regen zu fahren. Ein großer Spaß und für eine tolle Alternative zum Rollentraining. Im letzten Jahr bin ich nur noch bei extrem schlechtem Wetter oder in der Dunkelheit auf die Rolle oder das Spinningbike gestiegen.

Bestzeiten
Im Frühling startete ich eher unfreiwillig ohne meine Uhr bei einem Volkslauf über 10 km. Ich war während des Laufs mit meinen Kräften ziemlich am Ende und hoffte auf keine allzu schlechte Zeit. Überraschend musste ich am Ende feststellen, dass ich sogar meine bestehende Bestzeit verbessert hatte. Solche Überraschungen mag ich.

DNF
Bei der Challenge Krachgau erwischte mich mein allererstes DNF. Nach einem technischen Defekt an meinem Bike musste ich das Rennen aufgeben. Das war ein ziemlich emotionaler Augenblick für mich, als ich meine Uhr stoppte und das Rennen abschrieb. Auch wenn es nur das Material und nicht der Körper war, war das nicht ganz leicht zu verdauen. Zum Glück konnte ich noch am gleichen Tag einen Startplatz für den Citytriathlon Heilbronn bekommen. Das war ein schöner Trost, den ich unbedingt gebraucht hatte.

Krankenwagen
Ein unglaublich langer Augenblick, in dem ich nur Scheiße dachte. So erzähle ich meist von meinem Fahrradunfall aus dem Frühjahr. Eine Autofahrerin hatte mich mit ihrem Wagen in einem Kreisverkehr erwischt.  Ich stürzte, mein Helm brach und ich verbrachte viele Stunden im Krankenhaus, um am Ende die erlösende Nachricht zu bekommen: keine schweren Verletzungen. In diesen Momenten fallen die sprichwörtlichen Steine vom Herzen. Viele davon. Was blieb waren Prellungen, leichte Schürfwunden, ein kaputter Helm, beschädige Ausrüstung und ein Totalschaden an meinem neuen Zeitfahrrad. Und eine juristische Auseinandersetzung mit der gegnerischen Versicherung, die immer noch anhält.

Zeitfahrrad
Zu meinem Geburtstag machte ich mir selbst ein Geschenk: Ein Cerveló P2 Zeitfahrrad. Eine tolle Rennmaschine, mit der ich allerdings nur wenig Spaß hatte. Bei einer meiner ersten Touren damit hatte ich leider einen Unfall mit einem PKW. Und Metall ist nunmal stärker als feinstes Carbon. Nachdem mein Händler einen Totalschaden attestierte, musste Ersatz her. Die Wahl fiel auf ein Quintana Roo CD0.1 und ich bin sehr zufrieden damit. Ein tolles Rad, das eine Sache klar macht: langsame Radsplits liegen von nun an nur noch am Motor.

Triathlon
Auch wenn es im geplanten Highlight Krachgau nicht klappte, hatte ich dennoch eine tolle Triathlon Saison. Schöne Wettkämpfe über verschiedene Distanzen haben mir in diesem Jahr ganz klar gezeigt, dass dies mein Sport ist. Warum ist schwer zu erklären. Vielleicht liegt es an der Vielseitigkeit, vielleicht auch am Spirit. Ich liebe diesen Sport.

Pacemaker
Im Sommer war ich das erste Mal als Pacemaker unterwegs. Ich lief zusammen mit meiner Frau, um sie zu einer neuen Bestzeit über 10 km zu führen. Das klappte sehr gut und machte großen Spaß. Ich glaube, diese Rolle würde mir auch mal offiziell bei einem (Halb-) Marathon Spaß machen.

Langdistanz
In meinem Kopf spukte dieser Gedanke schon sehr lange herum. Im letzten Sommer wurde er dann konkret, als ich mich für den Ironman Frankfurt 2015 anmeldete. Ich gebe zu, dass ich ein wenig nervös war, als ich die Anmeldung abschickte.

Sportpause
Im letzten Jahr gab es auch einige Phasen, in denen ich das Training reduzieren oder sogar komplett unterbrechen musste. Manche Gründe waren sehr erfreulich, beispielsweise meine Flitterwochen in Florida. Andere waren weniger erfreulich. Darunter eine Entzündung im Meniskus, eine ausgeprägte Zerrung in Schulter und Rücken und einige berufliche Gegebenheiten, die mein Schwimmtraining im Verein zeitweise nicht mehr möglich machten.

Freundschaft
Es gibt diese besonderen Freundschaften, die durch den Sport entstanden sind und die ich sehr schätze. Auch im letzten Jahr hatte ich wieder die Gelegenheit, einige davon zu pflegen und andere neu zu knüpfen. Das ist für mich einer der Kernbestandteile von meinem Sport. Danke, dass es euch gibt you can look here. Und danke an jeden, der eine Sekunde schneller als ich ist. Das treibt mich an.

Das war es, mein Jahr 2014. Die Liste ist natürlich unvollständig und nicht chronologisch geordnet. Trotz der schlechten Episoden schaue ich gerne zurück. Das Jahr hat mir auch neben dem Sport sehr viel gegeben und mich glücklich gemacht. Ich bin gespannt auf das nächste Jahr.

Und hier sind die Zahlen für das vergangene Jahr:

  • 143 km geschwommen
  • 4142 km geradelt
  • 1630 km gelaufen
  • 440h insgesamt (inkl. Rolle & Spinning)
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