Das Ziel im Blick

Der Berlin-Marathon war mein letztes Highlight in diesem Jahr. Danach gab es zwar noch zwei kleine Wettkämpfe über jeweils 10 km, aber für diese hatte ich nicht speziell trainiert und war vor allem beim letzten Lauf auf dem Hockenheimring nur Just for Fun mitgelaufen. Das kann man ja auch mal machen. Frische Luft und Bewegung sind ja gesund.

Die Zeit seit dem Marathon in der Hauptstadt ist von unstrukturiertem Training und Regeneration geprägt. Einfach mal frei Schnauze Sport zu treiben (ich spreche hier bewusst nicht von Training) macht Spaß und ich genieße auch die Flexibilität, das ich auch mal einfach nichts mache und stattdessen die Beine hochlege.

In den letzten Wochen habe ich mir auch viele Gedanken über meine (sportlichen) Höhepunkte im kommenden Jahr und dem Weg dorthin gemacht. Herausgekommen ist eine übersichtliche Liste und ein Trainingsplan bis zur Challenge Kraichgau. Ich setze in der kommenden Saison auf die Trainingsempfehlungen von Joe Friel in Kombination mit Jack Daniels für das Laufen. Mir gefiel der Ansatz von Daniels schon bei der Vorbereitung auf Hamburg in diesem Frühjahr und Friel geht in eine ähnliche Richtung. In acht Monaten werde ich dann ja sehen, ob es für mich funktioniert hat. Die erwähnten Höhepunkte sind für mich:

  • 50 km Ultramarathon in Rodgau mit dem Ziel Spaß zu haben und in sub 5h ins Ziel zu kommen
  • Bienwald Halbmarathon im März mit dem Ziel sub 1:30h
  • Challenge Kraichgau mit dem Ziel freudestrahlend ins Ziel zu kommen
  • Berlin Marathon im September mit dem Ziel sub 3:10h
Der erste Punkt passt sicher nicht ideal in den Trainingsplan für die Challenge, aber der Grund für die Teilnahme ist in erster Linie das Treffen mit ganz vielen tollen Menschen und ein angeblich hervorragendes Kuchenbuffet. Mein Ziel wird in Rodgau daher auch kein schneller sondern eher ein langer Lauf sein. Ich sehe das als gutes Grundlagentraining an und bis zur gezielten Vorbereitung auf Berlin 2013 wird das auch sicher mein längster Lauf bleiben. In der Vorbereitung möchte ich mich daher auch auf wenige 35 km Trainingsläufe beschränken und es nicht übertreiben.
Anfang Dezember startet dann mein Trainingsplan für die Challenge. Bis dahin werde ich noch weiter unstrukturiert Sport treiben und mich und meinen Körper auf das was da kommt vorbereiten. Neben Grundlagen und Techniktraining ist das bei mir auch ein intensive Auseinandersetzung mit meiner Ernährung. Ich glaube zwar das meine Ernährung nicht völlig schlecht ist, aber es gibt sicherlich noch einiges an Optimierungspotential. Vor allem was das Essen bei der Arbeit angeht. Zum Glück bin ich beim Thema Essen sehr neugierig und experimentierfreudig.

 

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