Eine Flocke für (fast) alle Fälle

Gesunde Ernährung ist für jeden wichtig, ganz egal ob man Sport treibt oder nicht. Was aber nun wirklich gesund ist, kann man nicht mit einem Satz beantworten. Ich denke auch nicht, das es da eine universell gültige Antwort gibt. Genauso wenig wie es einen universell gültigen Trainingsplan gibt, in der jeder mit einem halben Jahr Training einen Halbmarathon in 1:29 packt.

Aber genauso wie es beim Trainingsplan erprobte Elemente wie Intervallläufe, Dauerläufe in verschiedenen Intensitätsstufen oder das Lauf-ABC gibt, gibt es auch erprobte Elemente, aus denen man sich eine gesunde Ernährung zusammenstellen kann. Da ich weder ein gelernter noch ein selbsternannter Ernährungswissenschaftler bin erspare ich mir weitere Erläuterungen über Ausgewogenheit, etc. Dafür gibt es Experten, Bücher von Experten oder Webseiten von Experten.

Bild: Markus Hagenlocher / Wikipedia

Ich mache lieber ein bisschen Werbung für eine ganz tolle Flocke, mit der ich fast jeden Tag beginne: der Haferflocke. Vielen ist sie nur als langweilige Sättigungsbeilage im Müsli bekannt und ich gebe zu, das es mir auch sehr lange so ging. Im letzten Jahr rückte die tolle Flocke aber in meinen Fokus als ich auf der Suche nach einem guten Frühstück für mich war, das meinen suboptimalen Nutella-Toast mit Nuss-Nougat-Creme ablösen konnte. Im Idealfall etwas mit vielen Kohlenhydraten, das nicht so extrem viele Kalorien hat und mich schön satt macht. Und nein, das muss sich nicht zwangsläufig widersprechen.

Für mich vereinigen gewöhnliche Haferflocken alle wünschenswerten Eigenschaften in sich. Ich esse Haferflocken morgens sehr gerne als Porridge zum Frühstück. Das ist sehr schnell zubereitet, bekömmlich und macht richtig gut satt. Das Internet hält unzählige Rezepte bereit, ich mache es aber immer so:

  • 1 Tasse Haferflocken + 1 Tasse Wasser + 1 Tasse Sojamilch in einen Topf geben
  • Topf auf den Herd und die Herdplatte auf die höchste Stufe stellen
  • gelegentlich rühren
  • parallel Obst je nach Geschmack (oder Vorhandensein) waschen, schälen, kleinschneiden oder reiben
  • in den Topf geben und untermischen
  • je nach Geschmack noch süßen (z.B. Ahornsirup, Süßstoff)
  • ich mag noch eine gute Priese Zimt
  • sobald die Masse im Topf kocht, Herd ausschalten und die Restwärme für weitere 1-2 Minuten nutzen und rühren
  • genießen

Wenn man den Dreh raus hat, gelingt die Zubereitung in rund 10 Minuten. Für mich sind das 10 Minuten, die ich mir morgens genre für ein gutes Frühstück nehme. Anstatt Haferflocken kann man natürlich auch andere Getreideflocken verwenden. Ich liebe dieses Frühstück auch als Grundlage vor Wettkämpfen.

Ganz ohne zu kochen kann man Haferflocken natürlich auch direkt mit Sojamilch und Obst mischen. In diesem Fall lasse ich die Flocken gerne 10 Minuten ziehen, so dass sich eine Art Brei bildet. Für mich ist das eine ideale Zwischenmahlzeit.

Was ich hier schreibe ist nichts Neues. Klar, denn sonst hätte ich ein Buch darüber geschrieben und ein Vermögen damit verdient. Zusammenfassend will ich nur eines sagen: falls du dir noch nie Porridge gekocht hast, dann versuche es mal. Vielleicht ist es nicht dein Ding. Dann ist ja nichts verloren. Aber vielleicht kommst du genau wie ich auf den Geschmack. In dem Fall hätte sich dieser Artikel schon gelohnt.

PS: Ich ernähre mich natürlich nicht ausschließlich von Haferflocken. Aber als Frühstück und kleine Zwischenmahlzeit finde ich sie ideal.

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