Eine Mitteldistanz geht immer

Der im letzten Artikel angekündigte Breisgau Triathlon liegt rund einen Monat zurück. In der Zwischenzeit habe ich drei Wochen Urlaub (ja Urlaub, kein Trainingslager) gehabt und mich mal so richtig schon erholt. Daher kommt dieser kleine Rückblick etwas verspätet.

Über meine Motivation und Vorbereitung habe ich ja ausführlich im letzten Artikel geschrieben. Und obwohl ich den Wettkampf ganz easy angehen wollte, entwickelte sich am Morgen vor dem selbigen die gewohnte Anspannung, wie ich sie immer vor einem Wettkampf verspüre. Ein gutes Gefühl. Mir war klar, dass ich den Triathlon nicht einfach nur locker abspulen kann. Damit es Spaß macht, muss es auch anstrengend seit. Zumindest ein wenig…

Swim – 46:03 min
Es waren insgesamt 2 km zu schwimmen, die sich auf zwei Runden im See aufteilten. Wegen der sommerlichen Temperaturen natürlich ohne Neo. Ich bin im Schwimmen mittlerweile so sicher, dass mir das keine Angst macht. Ich kann wenn es sein muss auch 3 km ohne Neo im See schwimmen. Mein Problem ist meine optimierungsfähige Wasserlage, die mich leider etwas ausbremst. Von daher bin ich mit der Zeit völlig zufrieden. Mit Neo wäre ich wahrscheinlich rund 5 Minuten schneller gewesen. Ich hoffe, dass ich mich im Schwimmtraining über den Herbst/Winter weiter verbessern kann und dadurch in der kommenden Saison 2014 meine Schwimmzeiten weiter steigern kann.

T1 – 2:51 min
In der ersten Wechselzone musste man viel laufen, dennoch habe ich hier einiges an Zeit verloren. Die Handgriffe sitzen einfach noch nicht wirklich gut.

Bike – 2:50:12 h
Mit dem Rad waren insgesamt 80 km zu bewältigen, die sich auf einen kurzen flachen Prolog von 7 km und drei anschließende Runden aufteilten. Jede Runde hatte zwei knackige Anstiege und Abfahrten. Vor allem die zweite Abfahrt, die durch die Weinberge führte, hatte es in sich. Einige richtig scharfe Kurven zwangen mich dazu, teilweise richtig viel Tempo herauszunehmen. Da wäre noch mehr drin gewesen, wenn ich mehr (oder vielleicht auch systematischer) auf dem Rad trainiert hätte. So gesehen passt die Zeit.

T2 – 0:48 min
Der zweite Wechsel klappte aus meiner Sicht ideal. Am Eingang der Wechselzone wurde mir das Rad abgenommen und wenige Meter später reichte mir schon eine Helferin meinen Beutel. Dank dem Schnellschnürsystem muss ich in meine Laufschuhe nur hineinschlüpfen und kann direkt loslaufen.

Run – 1:54:35 h
Ich wusste, dass die Laufstrecke aufgrund des Profils anstrengend sein würde. Aber ich hatte keine Ahnung, dass es eine Laufstrecke für Masochisten ist. Die ersten zwei Kilometer lief alles super. Denn da ist die Strecke auch noch flach. Ich freute mich darüber, dass ich ganz gute Beine hatte, obwohl mein letztes Koppeltraining im Rahmen der Challenge Kraichgau stattfand…

Aber dann kam der erste lange Anstieg, der mir die komplette Kraft aus den Beinen und dann aus dem Rest des Körpers zog. Am Ende des Anstiegs war ich mir nicht mehr sicher, ob ich noch lief oder schon ging. Der Rest der Strecke war größtenteils auch wellig, allerdings ohne einen so starken Anstieg. Dafür bestand die Laufstrecke aus zwei identischen Runden, so dass man den ganzen Spaß doppelt genießen konnte. Ich gebe zu: noch nie war ich nach einem Halbmarathon so erledigt.

Finish – 5:34:40 h
Der Breisgau Triathlon hat eine anspruchsvolle Strecke. Vor allem die Laufstrecke ist hart und hat mir ehrlich gesagt keinen Spaß gemacht.  Mit der Zeit bin ich absolut zufrieden, allerdings gedenke ich bei meiner nächsten Mitteldistanz wieder eine bessere Vorbereitung einzuplanen. Denn es hilft ja alles nichts: eine 4 beim Stundenzähler sieht einfach besser aus.

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