Heidesee-Triathlon 2018

Heute war mein Start in die Triathlonsaison 2018. Wie so oft in den vergangenen Jahren fand der beim Heidesee Triathlon im benachbarten Forst statt.

Die Startplätze sind jedes Jahr extrem schell vergeben, sodass man sich beeilen muss, wenn die Anmeldung im Dezember geöffnet wird. Definitiv eine gute Fingerübung, wenn man irgendwann mal einen Platz bei der Challenge Roth bekommen will.

In der Nacht davor hatte es schon gut geregnet und auch am Morgen gab es immer wieder kleine Schauer. Ich mag Triathlon ja vor allem, weil es eine Sommersportart ist. Nun ja, im Zweifel muss eben die Sonne im Herzen aushelfen.
Als ich meine Startunterlagen abholte und zum Check-In ging, erfuhr ich noch, dass es bei den Ligarennen am Vormittag zu einem Sturz beim Team von meinem Verein gekommen war. Glücklicherweise ohne schwerwiegende Verletzungen. Dennoch war ich sehr froh, dass die Straße am Nachmittag wieder recht trocken war und es nicht mehr regnete.

Beim Schwimmen sortierte ich mich irgendwo im ersten Viertel ein und versuchte so gut wie möglich ruhig zu bleiben und möglichst wenige Umwege zu schwimmen. Es ist bei mir ja leider keine Seltenheit, dass ich ein paar hundert Meter zu viel schwimme. Zusammen mit einer eher moderaten Geschwindigkeit ist das leider kein Patentrezept für schnelle Schwimmsplits. Umso verwunderter war ich, als ich nach dem Ausstieg aus dem See auf meine Uhr schielte und da irgendwas mit 18 Minuten las.

Der Wechsel war okay und rund drei Minuten später saß ich auf dem Rad. Auch diesmal wieder ohne diese coole Nummer mit den eingeklickten Schuhen und dem eleganten Aufspringen. Aber hey, ist ja auch immer schön, wenn es noch Optimierungspotential gibt. Auf dem Bike hielt ich mich an meine Vorgabe von 250W. Schön den Kopf nach unten und kurbeln. Immer wieder mal ein Schluck aus der Pulle am Lenker, damit der Tank nicht leerläuft und für den anschließenden Lauf noch ein paar Kohlenhydrate im Körper sind. Beim teilweise sehr starken Wind reichte das noch für einen glatten 37er Schnitt.

Und dann ging es auf die Laufstrecke. Der treue Leser des Blogs erinnert sich wahrscheinlich daran, dass das Laufen bei Triathlon bei mir öfter mal nicht so gut geklappt hat. Mein Plan war einfach: Defensiv angehen und dann mal schauen, was noch drin ist. Und so lief ich die ersten fünf Kilometer im 4:30er Schnitt, was sich echt ganz angenehm anfühlte. Auf dem letzten km zog ich dann nochmal auf 4 min/km an. Am Ende stand die Gewissheit, dass da beim Laufen mehr drin gewesen wäre. Ich meine das allerdings auf eine sehr positive Art und nicht aus einer Enttäuschung heraus.
Ich konnte diesmal meine Bestzeit auf dieser Strecke um rund sechs Minuten unterbieten und bin sehr zufrieden damit. Jetzt heißt es nochmal ein wenig trainieren und dann Anfang Juni beim 70.3 im Kraichgau schauen, was auf einer etwas längeren Distanz möglich ist. Die bisherigen Leistungen und die Motivation passen jedenfalls.

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