Heidesee Triathlon – eine coole Sache

Sonnenschein am HeideseeDer Heidesee Triathlon in Forst war in jeder Hinsicht eine coole Sache. Zum einen natürlich, weil Triathlon per Definition cool ist. Zum anderen aber, weil cool das Wetter ziemlich gut beschreibt. Das Wetter war in den vergangenen Tagen und Wochen ja leider meist weit vom Frühling entfernt. Dennoch war es sehr schade, dass gerade am Wettkampftag Herbstwetter herrschte. Aber so schnell lässt sich ein Triathlet den Spaß nicht verderben. Außerdem war der Startschuss für die Kurzdistanz (1/32/7,5 km) erst für 13:45 Uhr angesetzt. Das machte zumindest Hoffnung auf ein trockenes Rennen. Mein persönliches Ziel war es, die Wettkampfroutine zu festigen und Spaß zu haben. Das nächste große Highlight ist und bleibt die Challenge Kraichgau. Der Heidesee Triathlon ist nur eine Etappe auf dem Weg dorthin. Und klar, unter 2 Stunden wollte ich natürlich auch bleiben.

Swim – 20:31
Mein erster Wettkampf mit Neo und der Multisportfunktion meines Forerunner 910xt. Um nicht völlig unvorbereitet zu sein, hatte ich das Handling am Vortag noch ein wenig eingeübt und mich dazu entschieden, die Uhr unter dem Neo zu tragen. Anfängliche Zweifel, dass dadurch die Tasten versehentlich gedrückt werden könnten, waren unbegründet.

Das Wasser hatte laut offizieller Messung mehr als 17 Grad. Nach meinem subjektiven Empfinden war es aber ziemlich genau knapp über dem Gefrierpunkt. Nun ja, eine Alternative gab es natürlich nicht. Darum stürzte ich mich beim Startschuss in die kalten Fluten des Sees, um die 1000 Meter möglichst schnell hinter mich zu bringen. Das dauerte 20:31 Minuten und ist eine Zeit, mit der ich voll zufrieden bin.

T1 – 2:43
Der erste Wechsel dauerte etwas länger als geplant, weil meine Finger vom kalten Wasser etwas taub waren und dadurch nicht jeder Handgriff wie geplant funktionierte. Außerdem war das mein erster Wechsel überhaupt, bei dem ich mich aus der engen Gummi-Pelle schälen musste. Größere Probleme gab es aber nicht. Beim nächsten Mal lässt sich hier aber sicherlich eine gute Minute sparen.

Bike – 58:44
Auf der Radstrecke wurde es nicht langweilig, denn das Wetter bot eine Menge Abwechslung! Von Sonnenschein über Regen in verschiedenen Intensitäten bis hin zu einem kurzen Hagelschauer (!) wurde alles geboten. Die Strecke führte über drei Runden auf einem Kurs, der glücklicherweise nur zwei scharfe Haarnadelkurven hatte. Abgesehen vom Wetter hat das Radeln aber Spaß gemacht. Vor allem die Passagen mit Rückenwind, in denen ich an die Grenzen meiner Kompaktkurbel gekommen bin.

T2 – 1:20
Der zweite Wechsel klappte deutlich schneller und aus meiner Sicht gibt es da keine akuten Mängel, die ich dringend verbessern muss. Aber klar, ein wenig Optimierung ist immer drin.

Run – 31:33
Der erste Kilometer auf der Laufstrecke war hart. Das lag aber weniger an den müden Muskeln, sondern vielmehr an meinen eiskalten Füßen, in die erst mal Leben zurückkehren musste. Nachwirkungen von der allgemein niedrigen Temperatur und dem starken Wind auf dem Rad. Nach 1-1,5 km hatte ich aber wieder genügend Gefühl und lockere Muskeln für die letzten 6 km der Laufstrecke.

Fazit – 1:54:54
Der Wettkampf war wegen den äußeren Bedingungen wirklich hart anstrengend, aber Spaß hat er natürlich trotzdem gemacht. Ich bin mir meinem Gesamtergebnis und vor allem mit meiner Schwimmzeit sehr zufrieden. Bis zur Challenge Kraichgau sind es jetzt nur noch wenige Wochen und ich bin sehr zuversichtlich. In jeder Hinsicht.

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