Hockenheimring Lauf 2015

Es geht langsam, aber stetig bergauf. Nicht die Strecke auf dem Hockenheimring – die ist nämlich ziemlich flach -, sondern meine Form.

Vor zwei Jahren war ich schon mal auf dem Hockenheimring, um dort zehn Kilometer im Kreis zu laufen. Nach dem letzten 10er vor drei Wochen entschied ich mich relativ spontan, erneut auf dem Ring zu starten und einen weiteren Testlauf anzugehen.

Die Strecke ist wie bereits erwähnt flach und damit generell für Bestzeiten geeignet. Einzig der Wind kann auf der exponierten Landschaft zum Problem werden. Für mich sollte das aber keine Rolle spielen. Bis ich meine aktuelle Bestzeit ernsthaft angreifen kann, müssen noch ein paar Wochen Training ins Land gehen. Ich habe mir das für das kommende Frühjahr auf den Wunschzettel geschrieben.

Nun gut, ein Ziel gab es natürlich auch und das bestand in der Zeit, die ich bei meinem letzten Wettkampf gelaufen war. Die sollte unterboten werden. Ich nahm mir daher vor, zwischen 4:10 und 4:20 min/km zu laufen. Das klappte auch ganz gut. Allerdings fiel mir recht schnell auf, dass die Runden auf der Uhr (via Auto-Lap) von den markierten Kilometern an der Strecke abwichen. Aber wie das so mit dem Gehirn unter Sauerstoffmangel ist, habe ich mir dabei nicht viel gedacht. Am Ende hatte ich dann im Ziel 43:22 und 10,25 km auf der Uhr.

Ich glaubte zunächst, dass die Strecke nicht korrekt vermessen war, denn eine Abweichung von 250 Metern auf 10 km hatte ich bisher noch nicht erlebt. Aber eine falsch vermessene Rennstrecke? Das kann ja eigentlich nicht sein. Mir wurde also schnell klar, dass der Fehler in meiner eigenen Aufzeichnung steckte. Die Abweichung war wahrscheinlich den engen Kurven geschuldet.

Einen Moment war das schon ärgerlich, da ich mich an den falschen Rundenzeiten orientiert hatte. Wäre mehr drin gewesen? Vielleicht. Ich kann es wirklich nicht genau sagen. Aber ich habe meine Lektion gelernt und nebenbei trotzdem mein Ziel erreicht. Beim nächsten Wettkampf werde ich wahrscheinlich einfach mal die Zeiten manuell nehmen.

Meine Frau war diesmal auch wieder am Start und ihr erklärtes Ziel war eine 46:xx zu laufen. Das traute ich ihr auch definitiv zu. In den letzten Wochen hat sie sich kontinuierlich verbessert und an einem guten Tag konnte auch eine tolle Zeit drin sein. Das gesteckte Ziel verfehlte sie allerdings deutlich, als sie nach nur 45:22 min im Ziel war. Das sind gerade einmal zwei Minuten nach mit. So sehr ich mich auch für sie freue: Ich muss wohl langsam echt aufpassen, damit ich meinen Vorsprung vor ihr nicht verliere…

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