Mein erster Eindruck vom Brooks Ghost 5

Dieser Artikel erschien am 29. Dezember 2013 bereits im Brooks Running Testreports Blog. Zur Vollständigkeit und da sicher nicht alle meine Leser auch regelmäßig den Brooks Blog lesen, veröffentliche ich ihn zusätzlich auch hier. Und wenn ich es nicht verpennt hätte, dann wäre das auch schon früher passiert 😉

Ghost 5 im Einsatz

Heute vor genau zwanzig Tagen durfte ich mein Brooks Testpaket in Empfang nehmen. Knappe drei Wochen sind natürlich viel zuwenig Zeit, um alle Produkte auf Herz und Nieren zu testen, aber für einen ersten Eindruck reicht es aus. Im Nachfolgenden möchte ich gerne meine ersten Erfahrungen und Eindrücke vom Ghost 5 schildern. Ich bin damit bisher insgesamt 65 Kilometer gelaufen. Es handelte sich dabei um lockere Dauerläufe mit einer Länge von 5-15 km.

An meinen allerersten Eindruck vom Ghost 5 erinnere ich mich noch ganz genau. Er lautete: „Man, ist da viel Platz für die Zehen“. Und ganz ehrlich: Mein aktueller Lieblingsschuh ist der PureConnect, der sich im Vergleich zum Ghost 5 geradezu um den Fuß schmiegt. Ich brauchte einige Kilometer, bis ich mich an das Laufgefühl vom Ghost 5 gewöhnte und mich langsam mit ihm anfreunden konnte. Wie hätte das auch anders sein sollen? In den letzten Monaten bin ich immer mehr in leichten Schuhen oder auch ganz extremen Varianten wie den FiveFingers gelaufen. Ein gut gedämpfter Schuh fühlt sich dann natürlich erstmal sehr ungewohnt an.

Wenn wir schon beim Thema fühlen sind: an meinem Füßen fühlt sich der Ghost 5 sehr bequem an. Nicht drückt oder reibt. Die Dämpfung ist sehr angenehm, ohne dabei übertrieben zu wirken oder ein federndes Gefühl zu erzeugen. Optisch ist mir meine Farbvariante (grün/weiß) deutlich zu seriös. Ich mag bei Sportbekleidung und bei Laufschuhen ja eher knallige (Neon-) Farben. Glücklicherweise finden sich im Brooks Onlineshop aber diverse Farbvarianten, die sich für einen richtigen Blickfang besser eignen.

Wie geht es weiter? Im Rahmen von meinem Training werde ich den Ghost 5 im Wechsel mit anderen Schuhen vor allem für lockere Dauerläufe und sicher auch für den einen oder anderen langen Lauf einsetzten. Für schnelle Sachen, also Intervalle oder Tempodauerläufe hat mit der Ghost 5 einfach zuviel Gewicht und Dämpfung. Das überrascht freilich nicht, denn beim Ghost 5 handelt es sich ja auch um einen klassischen Neutralschuh. Den Allroundschuh für alle Anforderungen gibt es zum Glück nicht. Ich mag mir ja nicht vorstellen, wie traurig so ein kleines Schuhregal aussähe…

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