Meine persönliche Mondlandung vom letzten Sonntag

Am 21.05.2010 habe ich an meinem ersten Wettkampf teilgenommen. Das war der Ettlinger Altstadtlauf und für die 10 km brauchte ich damals 01:00:13. Für mich war das ein großer Erfolg. Vor allem, dass ich in gut einer Stunde überhaupt das Ziel erreichte, grenzte für mich damals schon irgendwie an Zauberei. Vor allem, weil ich ja erst kurz zuvor ernsthaft mit dem Laufen angefangen hatte und bis dato nie mehr als 6 km bewältigt hatte.

Am 10.09.2010 nahm ich an meinem zweiten 10 km Lauf teil, am Volkslauf der Stadtwerke Karlsruhe. Durch das regelmäßige Laufen in der Zwischenzeit konnte ich meine persönliche Bestzeit um knapp zwei Minuten auf 0:58:14 steigern. Für mich war das ein schöner Erfolg, der mich motivierte.

Nun ja… und dann kam der Hardtwaldlauf am letzten Sonntag. Man soll sich ja ehrgeizige Ziele setzen und so habe ich mal 0:55:00 ins Auge gefasst. Ehrgeizig, weil ich bei meinen letzen Trainingsläufen auch immer so um die 58 Minuten für meine 10 km Hausstrecke brauchte und weil ich ich mit „55 Minuten“ eher „zwischen 55 und 58 Minuten“ meinte. Aber man sagt ja, dass die Strecke vom Hardtwaldlauf sehr schnell ist und gerade zu einlädt, Rekorde zu laufen. Und so schaffte es auch jeder von meinem Team, eine neue persönliche Bestzeit zu laufen. Die 55 Minuten habe ich aber dennoch verpasst. Um es kurz zu machen: meine neue offizielle Bestzeit auf 10 km lautet 0:51:48! Im Vergleich zu meiner letzten Bestzeit ist das immerhin eine Verbesserung von 06:26. Anscheinend hatte ich echt eine gute Tagesform 🙂

Ich denke, dass da einige Faktoren zusammenkamen. Zum einen hatte ich sicher eine gute Tagesform. Darüber hinaus bin ich die letzten Wochen aber auch echt viel gelaufen. In der Regel 5-6 Mal die Woche, jeweils 10-12 km. Außerdem habe ich seit dem letzten Lauf ein Kilo abgenommen. Und last but not least bin ich seit einem Monat stolzer Besitzer einer Garmin Forerunner 405cx GPS Pulsuhr, mit der ich beim Laufen meine Geschwindigkeit kontrollieren kann und so zu schnelles Laufen am Anfang vermeiden kann.

Alles in allem fasziniert es mich immer noch, wie stark ich mich ohne strukturiertes Training steigern konnte. Das macht definitiv Lust auf mehr. Und mehr bedeutet für mich momentan ein Marathon im Frühjahr 2011. Der Erste soll natürlich etwas besonderes werden, daher bin ich noch nicht zu 100% sicher, wo ich es wagen soll… Hamburg reizt mich aber derzeit am meisten.

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