Monatsrückblick Mai 2012

Wieder einmal ist ein Monat vorüber und wenn es nach mir ginge, dann würde ich den Mai gerne ganz schnell vergessen. Denn dieser Monat stand für mich im Zeichen der verletzungsbedingten Trainingspause.

Es fing alles beim letzten langen Lauf vor dem Hamburg-Marathon an. Ich verspürte auf den letzen 10 Kilometern ein unangenehmes Gefühl und einen leichten Schmerz in meinem rechten Bein und verkürzte darum den Lauf damals. In der letzten Woche vor dem Marathon ließ ich das geplante Training fast vollständig ausfallen, um mich zu regenerieren. Zu dem Zeitpunkt war ich aber noch sehr optimistisch. Eine Selbstdiagnose sagte mir, das eine Sehne an meinem rechten Fuß gereizt oder entzündet ist. Am Morgen vor dem Marathon war aber zumindest äußerlich wieder alles in Ordnung und so sprach nichts gegen den Start.

Leider wirkten sich die 42 Kilometer Dauerbelastung nicht sehr gut auf mein angeschlagenes Bein aus. Der Orthopäde bestätige dies eine Tage danach: Schleimbeutelentzündung in der Hüfte und Verdacht auf eine angerissene Sehne im Fuß. Der Verdacht konnte eine Woche später durch ein MRT entkräftet werden. Zum Glück. Für mich bedeutete das aber erstmal eine Sportpause, um den Heilungsprozess nicht zu behindern. Zum Glück durfte ich dann irgendwann zumindest wieder Schwimmen und Rad fahren. Laufen geht mittlerweile auch wieder. Ich werde mich erstmal noch ein paar Wochen auf langsame und lockere Einheiten konzentrieren, quasi als Aufbautraining. Meine Hoffnung wäre es, Anfang Juli wieder richtig ins Training einzuteigen.

Neben dem Ärger wegen der Verletzung gab es aber natürlich auch positive Erlebnisse: Ich habe im Schwimmtraining zwei für mich wichtige persönliche Bestleistungen gepackt: einmal 500 Meter Kraul am Stück und einmal 750 Meter Kraul / Rücken am Stück. Eine Entwicklung, die sehr motiviert. Ich denke aber, das ich mich sobald ich wieder 100% fit bin nach einem Verein umsehen werde. Im Schwimmen kann ich mich einfach nicht selber verbessern. Zumindest in keinem vernünftigen Verhältnis zum betriebenen Aufwand. Im Mai war ich übrigens auch das erste Mal beim Frühschwimmen und ich muss sagen: I like it! Ein wirklich toller Weg, um seinen (Arbeits-) Tag zu beginnen und die Motivation dazu fällt mir um einiges leichter wie beim morgendlichen Laufen. Allerdings fehlt mir genauso wie beim Laufen die richtige Ausdauer am Morgen.

Anfang Mai war ich dann als Zuschauer beim Mannheimer Halbmarathon dabei und konnte dort einige bekannte und neue Gesichter vom #twitterlauftreff treffen. War sehr angenehm.

Hier sind die Zahlen für die Statistik:

  • 50 Kilometer
  • 6 Laufeinheiten
  • 5:53 min/km durchschnittliche Pace

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