Nächster Halt: Frankfurt Marathon

Die meisten Marathon Trainingspläne sind für einen Zeitraum von 10 oder 12 Wochen ausgelegt. Ich habe mich aber auch schon mal mit Erfolg ganze sechs Monate lang auf einen Marathon vorbereitet. Eine ausreichende Vorbereitung kann ich auch jedem empfehlen, denn so ein Marathon ist ja kein Spaziergang. Zumindest nicht mehr ab km 36.

Leider habe ich nur noch sechs Wochen bis zum Frankfurt Marathon. Eine Möglichkeit wäre es natürlich, einen vorhandenen Plan an diese Zeitspanne zu adaptieren. Wenn ich das mache würde es aber wahrscheinlich in so hohen Wochenumfängen enden, dass ich in zwei Wochen entweder verletzt oder völlig erschöpft bin. Das ist also keine Option, auch wenn es auf dem Papier ganz gut aussieht. Ok, ich habe das natürlich nur mal aus Neugierde aufgeschrieben.

Ich werde die Vorbereitung daher an mein Training für den Berlin Marathon im letzten Jahr anlehnen und die nächsten Wochen so gestalten:

  • 1 langer Lauf über 35 km mit  Endbeschleunigung
  • 1 Intervalllauf
  • 1 Tempodauerlauf
  • 2 lockere Dauerläufe
  • 1-2 mal schwimmen (als Ausgleich und weil es Spaß macht)

Das Radfahren werde ich aus Zeitgründen bis Frankfurt erst mal zurückstellen. Außerdem werde ich am 22. September statt eines langen Laufs den Halbmarathon in Karlsruhe laufen. Außerdem wird es die nächsten Wochen eine konsequente Ernährung geben, um ein vernünftiges Wettkampfgewicht zu erreichen. Der dreiwöchige Urlaub in den USA hat zum Glück nicht sehr viel zusätzlichen Speck auf meine Rippen gezaubert, so dass ich nach einer Woche Akklimatisierung wieder unter 79 Kilo wiege. Bis zum Marathon würde ich noch gerne weitere 3-4 Kilo verlieren. Das wird nicht ganz einfach, aber während der #strafi50 Aktion habe ich gelernt, dass ich das kann.

Der geneigte Leser stellt sich jetzt vielleicht die Frage nach der angepeilten Zielzeit. Bei meiner Anmeldung für Frankfurt hatte ich fest die 2:59h im Auge, aber ich bin (manchmal) realistisch. Jetzt zum Beispiel. Ich will diese verdammten 3 Stunden unbedingt unterbieten! Aber in diesem Jahr wird das wahrscheinlich nichts werden. Da fehlt die Vorbereitung. Mein Ziel ist die Verbesserung meiner aktuellen Bestzeit. Und ich denke, dass werde ich auch schaffen. Nach dem Halbmarathon in einer Woche bin ich da aber schlauer.

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