Noch eine Woche bis Zürich!

Heute in einer Woche ist endlich der große Tag, auf den ich schon so lange trainiere und der mein sportliches Jahreshighlight sein soll: Der Ironman Switzerland. Zeit, das bisherige Training Revue passieren zu lassen und einen kleinen Ausblick zu wagen.
Das vergangene Jahr endete angenehm mit m Urlaub, der sich über drei Wochen im November und Dezember erstrecke. Durch die Feiertage und Verpflichtungen (Essen, Familie, Essen) nutze ich den Rest des vergangenen Jahres um wieder locker ins Training zu finden.

Der Januar markierte für mich den ernsthaften Einstieg ins Training. Mit 54 Stunden war das auch schon ganz solide. Das Wetter erlaubte es auch glücklicherweise, einige Radkilometer in der Natur zu sammeln. Das war vor allem in Hinblick auf das Trainingslager wichtig, dass ich auch in diesem Jahr wieder im Februar auf Fuerteventura durchführe. Wieder mit Hannes Hawaii Tours und wieder eine ganz feine Sache. Und so schnellte die Trainingsuhr im Februar auch direkt wieder ein gutes Stück nach oben. Im März hatte ich dann mit nur knappen 40 Stunden meinen schwächsten Monat. Das lag zum einen an der Regeneration nach dem Trainingslager, zum anderen aber auch an einem zweiwöchigen Aufenthalt in den USA, während dessen ich hauptsächlich laufen war, um meine Form zu erhalten. So gut regeneriert hatte ich dann aber noch ein paar starke Monate in der Heimat. Im Mai startete ich beim 70.3 in St. Pölten und konnte dort meine Leistungen aus dem Training bestätigen. Das gab mir vor allem eine Menge Selbstvertrauen für das restlichte Training. Und so kamen und gingen dann die Wochen, bis der der große Tag plötzlich nur noch eine Woche entfernt lag.

Rein in Zahlen betrachtet bin ich in der direkten Vorbereitung in diesem Jahr 135 geschwommen, 5300 km geradelt und 1040 km gelaufen. Zusammen mit dem Krafttraining komme ich damit auf 406 Stunden. Um das mal in Relation zu setzen: Für Lanzarote habe ich gut 100 Stunden weniger trainiert und im kompletten Jahr 2016 waren es gerade einmal 520 Stunden. So betrachtet habe ich diesmal wirklich eine solide Menge an Training untergebracht. Spannend wird natürlich die Frage sein, ob hier auch die Qualität gepasst hat. Ich habe diesmal nach einem selbst verfassten Plan trainiert, der sich an den klassischen Trainingsprinzipien orientiert hat, mir aber dennoch genügend Freiräume gelassen hat. Das hat sich für mich gut angefühlt und ich habe auch darauf geachtet, dass ich nicht nur leere Kilometer abreiße, sondern auch regelmäßig strukturierte Einheiten habe. Aber ich bin an dem Punkt sehr sicher, dass sich hier noch ein großes Potential befindet. Genau wie bei meinem Körpergewicht, das ich dieses Mal zwar stabil halten, aber nicht so stark wie geplant optimieren konnte. Nun ja, es muss ja auch noch Potential für die Zukunft geben.

Für kommende Woche fühle ich mich bereit. Ich bin heute besser vorbereitet wie ich es damals vor Lanzarote war und das gibt mir ein gutes Gefühl. Wenn in Zürich alles wie geplant läuft, dann plane ich momentan mit den folgenden Zeiten:

  • Schwimmen: 1:15 Stunden
  • Radfahren: 5:40 Stunden
  • Laufen: 3:45 Stunden

Das wäre dann auch für mich das perfekte Ergebnis: Eine Zeit unter 11 Stunden. Dafür muss aber sicher alles wirklich ideal klappen. Ansonsten ist mein höchstes Ziel, im Zeitlimit gesund anzukommen und wenn möglich meine Zeit von Lanzarote zu toppen. Und natürlich im Finisherbereich ein verdientes Finisherbier zu zischen. Prosit!

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