Rehband Compression Shorts

Von ein paar Wochen bin ich gefragt worden, ob ich ein Produkt aus dem Hause Rehband testen möchte. Ich muss ehrlich sein, dass mir der Name Rehband zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts gesagt hat. Aber zum Glück leben wir im Zeitalter des Internets, sodass ich nach kurzer Zeit wusste, das Rehband Produkte in den Bereichen Medizin und Sport herstellt. Konkret handelt es sich dabei hauptsächlich um verschiedene  Bandagen sowie Funktionskleidung. Nach einer Durchsicht des Produktkatalogs fiel meine Wahl auf die Kompressionstight Rehband Compression Short 7701. Der Grund dafür ist einfach: Ich habe bisher noch nie eine Kompressionstight getragen und die Neugierde war daher entsprechend groß.

Mittlerweile hatte ich das gute Stück ein paarmal beim Laufen und auf dem Rad im Einsatz. Außerdem gab es ebenso viele Waschgänge in der Waschmaschine. Auf diesen Erfahrungen beruht mein nachfolgender Bericht.

Die Hose ist hochwertig verarbeitet und spricht mich mir ihrem Design an. Ok, mir gefallen aber auch generell schwarze Hosen ohne viel Schnickschnack. Man muss dazu wissen, dass die Hose als Unterziehhose gedacht ist, und bei sachgemäßem Gebrauch sowieso unter einer Lauftight oder Radlerhose verschwindet. Ich habe die Hose im Einsatz allerdings auch solo getragen.

Der Kompressionseffekt ist stark und deutlich im Bereich der Oberschenkel spürbar, aber nicht so stark das es unangenehm ist. Was mich aber leider etwas gestört hat, waren die Bündchen am Beinabschluss. Diese waren für meinen Geschmack einen Tick zu eng und waren irgendwie als Fremdkörper zu spüren. Eigentlich schade, den abgesehen davon saß die Hose echt gut. Allen Männern ohne abgeschlossene Familienplanung sei noch gesagt: Keine Sorge, im Schritt wird nicht mehr komprimiert als mit jeder anderen Tight auch.

Und abgesehen von der Verarbeitung und vom Tragekomfort ist natürlich beim Thema Kompression natürlich eine Sache interessant: Wie wirkt sich die Hose auf die Leistung und die Regeneration aus? Nun, da gibt es meines Erachtens keine eindeutige Wahrheit – genauso wie bei Kompressionssocken. Das ist eine Sache vom Glauben und der eigenen Überzeugung. Und ich sage mal soviel: Bei langen Wettkämpfen trage ich auch sehr gerne Kompressionssocken. Ob diese mich jetzt schneller machen oder meine Regenerationsphase verkürzen, kann ich nicht definitiv sagen. Was ich sagen kann, ist das Sie mir ein gutes Gefühl geben und das reicht mir aus. Bei der Kompressionstight ist es dasselbe, nur das die engen Bündchen einen Teil von diesem Gefühl neutralisieren.

Fazit: wer auf der Suche nach einer guten Kompressionstight ist, dem kann ich einen Blick in das Sortiment von Rehband empfehlen. Wenn die Tight passt und man nicht dasselbe Problem, wie ich mit den Bündchen hat (weil man entweder unempfindlicher ist oder einfach kompatiblere Oberschenkel hat), dann findet man hier ein qualitativ sehr hochwertiges Produkt, das allerdings seinen Preis hat. Knapp 55 € sind zwar viel für eine Tight, aber verglichen mit den Preisen für andere Kompressionsprodukte wie z.B. Strümpfe relativiert sich das wieder.

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