Rennrad im Herbst und Winter

Das Radfahren ist mir eine der drei liebsten Sportarten beim Triathlon und das hat gute Gründe. Zum einen spielt sich natürlich schon alleine zeitlich ein Großteil von Training und Wettkampf auf dem Rad ab. Zum anderen ist die Reichweite auf dem Rad etwas ganz Besonderes. Während ich beim Schwimmen und Laufen meist nur wenig Abwechslung in der Auswahl meiner Strecken habe, ermöglicht es mir eine Radtour von 100 oder 150 Kilometern, bei jedem Mal etwas neues zu entdecken.

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Doch leider hat Deutschland die Eigenschaft, drei Jahreszeiten zu haben: Herbstwinter, Frühling und Sommer. Und Hand aufs Herz: Im hellen und warmen Teil des Jahres ist das Radfahren eine wunderbare Sache. Wenn man mit kurzen Sachen an über den Asphalt schweben zu scheint und dabei den Fahrtwind auf dem Körper spürt. Wenn es für viele Dinge wie beispielsweise das Laufen oder selbst das entspannte Relaxen am See zu heiß ist, fahre ich immer noch gerne Rad. So stelle ich mir im Hochsommer beispielsweise gerne am Wochenende den Wecker auf obszön frühe Zeiten, um noch vor der großen Hitze meinen langen Lauf hinter mich zu bringen. Aber wenn ich auf meinen roten Carbonblitz steige, dann ist es mir ziemlich egal, ob es nun 25 oder 35 Grad hat.

Leider komme ich derzeit nur so richtig ins Schwitzen, wenn ich in der Sauna bin oder mal wieder auf der Couch einschlafe und zuvor die Heizung auf max. gedreht habe. Aufs Radfahren möchte ich dennoch nicht verzichten. Einen Teil meines Radtrainings habe ich momentan auf Indoor-Alternativen verlagert, um auch während der Woche nach Feierabend trainieren zu können. Am Wochenende möchte ich aber dann doch zumindest einmal eine Runde in der Natur drehen, sofern es das Wetter irgendwie zulässt, es also nicht regnet oder schneit und es keine zu krassen Minustemperaturen hat.

Wenn die Straßen trocken und nicht glatt sind, dann fahre ich auch Winter gerne mit dem Rennrad, ansonsten kurve ich gerne mit dem MTB durch die Natur. Am wichtigsten sind dabei natürlich genügend warme Klamotten. Und wenn man solche Eishände- und Füße wie ich hat, können diese gar nicht warm genug sein. Sind die Handschuhe und Überschuhe dann auch noch Neongelb sind, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Wenn dann nach zwei oder drei Stunden die Kälte immer deutlicher durch die Fasern der Kleider dringt und der einst heiße Tee in der isolierten Radflasche eiskalt ist, dann erscheint das heiße Bad, dass daheim auf einen wartet, wie die reinste Wonne.

Außerdem denke ich als Karlsruher auch bei schlechtem und kaltem Wetter immer an meine Freunde in Berlin, bei denen es traditionell immer deutlich kälter und schlechter ist. Und nebenbei geht es Anfang Februar auch endlich wieder nach Fuerteventura. Das motiviert mich natürlich auch, im Vorfeld noch ein paar Grundlagenkilometer zu sammeln.

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