San Silvestre Arrecife 2017

Ich habe bisher weder an einem Silversterlauf noch an einem Rennen über 5 km teilgenommen. Warum nicht beides auf einmal ändern? Ich verweile gerade zum gepflegten Sonnetanken und Radfahren auf Lanzarote und bekam zufällig mit, dass am Silvesterabend in der Hauptstadt Arrecife ein traditioneller 5-km-Lauf stattfindet. Mit meinem bruchstückhaften Spanisch habe ich es dann geschafft, die Ausschreibung im Netz zu finden und mich online für den Lauf anzumelden. Die erste Überraschung für mich war der Preis für die Teilnahme: Solide 0 Euro.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann war der Lauf in diesem Jahr zum ersten Mal kostenlos. In den Jahren davor ging immer ein Teil der Einnahmen an ein örtliches Tierheim namens Sara, dass auch bei der Organisation mitgeholfen hat. In diesem Jahr waren die ehrenamtlichen Leute auch mit einigen Spendendosen vor Ort. Ich habe da gerne was gegeben und habe auch bei vielen anderen Teilnehmern beobachtet, dass gespendet wurde. Wäre schön, wenn sich dieses Konzept halten würde, denn durch die kostenlose Teilnahme wird natürlich die Hürde für potentielle Mitläufer gesenkt.

Neben dem Hauptlauf über 5 km gab es auch noch einige Kinderläufe über kürzere Distanzen, die ab 17 Uhr ausgetragen wurden. Für das große Feld der Erwachsenen ging es dann um 18 Uhr auf die Strecke. Die Starter waren sehr bunt gemischt. Von Profis wie Johann Ackermann über ganz normal Hobbyläufer bis hin zu einigen Teilnehmern in Kostümen war alles dabei. Genau so, wie man es sich bei einem sportlichen Ausklang des Jahres vorstellt.

Der Lauf an sich war wirklich ganz nett und von der Strecke her auch recht abwechslungsreich. Man lief hauptsächlich an der Promenade von Arrecife entlang und wurde stellenweise von richtig viel Publikum angefeuert. Zumindest sieht das auf den Fotos so aus, denn während des Laufs habe ich nicht soviel von der Umgebung mitbekommen. Das Geile an so kurzen Sachen ist ja, dass das von der ersten Sekunde an weh tut. Ich habe diesmal während des Laufs nicht auf die Uhr geschaut, sondern rein nach Körpergefühl darauf geachtet, dass ich nicht zu sehr überm Limit bin. Wäre ja schade, nach drei Kilometern wegen Krämpfen aufhören zu müssen. Das klappte soweit ganz gut. Auf dem vierten Kilometer habe ich ein paar Sekunden verloren. Zum einen sicher wegen einer 180 Grad Kehre, zum anderen sicher aber auch auf Grund der Anstrengung. Dafür konnte ich auf dem letzten Kilometer nochmal etwas Boden gutmachen.

Am Ende standen 20:03 Minuten auf dem Konto. Laut meiner Uhr fehlten auf der Strecke aber 200 Meter. Vielleicht war sie zu kurz, vielleicht ging auch was bei der Kehre verloren. Ist am Ende ja auch egal. Ich kann die Veranstaltung nur weiterempfehlen. Ist ein schöner Jahresausklang, wenn man zwischen den Jahren auf Lanzarote ist.

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