Schwimmcamp auf Mallorca

Die letzten Tage habe war im Urlauf auf Mallorca. Fernab vom Ballermann eine wirklich schöne und landschaftlich sehr vielseitige Insel. Neben Sonnenbrille, Fotoapparat und kurzen Hosen befand sich natürlich auch ein kleines Sortiment an Sportausrüstung in meinem Gepäck. Ich wollte es mit dem Training im Urlaub nicht übertreiben, sondern die Zeit ganz bewusst zur Erholung und Regeneration nutzen. Allerdings wusste ich schon im Vorfeld, das unser Hotel einen Pool mit 25-Meter-Becken im Angebot hat und dies eine tolle Möglichkeit bieten würde, um an meinem Schwimmdefizit zu arbeiten. Daneben gab es nur wenig sportliche Aktivitäten. Ein paar Mal locker Laufen, ein bisschen Wandern und eine gemütliche Tour mit dem Mountainbike durch ein Naturschutzgebiet.

Und so habe ich mir dann an sieben Tagen den Wecker auf 7:30 Uhr gestellt, um noch vor den ganzen anderen Gästen in den Pool zu steigen und einige Bahnen zu schwimmen. Ich hatte mir insgesamt zwei Ziele gesetzt: Zum einen ganz bewusst auf den Armzug konzentrieren (der ist … sagen wir mal suboptimal) und zum anderen längere Strecken am Stück zu schwimmen. In der Vergangenheit bin ich nämlich oft nur kurze Strecken von vielleicht 100 oder 200 Metern geschwommen und habe dann immer eine kurze Pause gemacht.

Das tägliche Schwimmtraining fand ich sehr gut. Dadurch, das ich immer nur rund 30 Minuten geschwommen bin war die körperliche Belastung für mich auch nicht so groß, dass es am nächsten Tag Nachwehen gegeben hätte. Nach vier Tagen habe ich dennoch einen Tag mit dem Schwimmen pausiert, weil ich mich morgens nicht so recht motivieren konnte. Schließlich war ja auch Urlaub. Ich bin insgesamt 9,5 Kilometer geschwommen, was in etwa meinem bisherigen Monatspensum entspricht. Außerdem bin ich mehrfach Strecken im Bereich von 400-600 Metern geschwommen. Besonders stolz bin ich aber, dass ich es zum ersten Mal geschafft habe, einen ganzen Kilometer am Stück zu kraulen. Wenn ich da an meine ersten Schwimmversuche im Februar zurückdenke, dann kommt mir das wie ein Quantensprung vor. Und daneben nimmt mir das auch die Angst vor den 1,9 Kilometern bei der Challenge im nächsten Jahr. Es wird zwar noch einiges an Training kosten, aber ich habe jetzt keine Zweifel mehr, dass ich das schaffe. Das ist ein schönes Gefühl.

Meine derzeitige Technik beherbergt noch eine Menge an Verbesserungspotential, aber das Schwimmen macht mir mehr und mehr Spaß. Wenn ich mir ansehe, wie sich das bei mir in den letzten sechs Monaten entwickelt hat, dann freue ich mich schon riesig auf die nächsten sechs Monate!

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