Tofu Bolognese

Hier ist es, mein erstes Rezept. Ich esse ziemlich gerne Pasta und der Klassiker mit Tomatensauce kommt bei mir regelmäßig auf den Tisch. Meist variiere ich das Grundrezept noch je nach Laune und vor allem Kühlschrankinhalt ;). Unter anderem entsteht so immer wieder mal eine leckere Tofu-Bolognese. Die ist vom Aussehen und Geschmack zwar nicht so authentisch wie die Variante aus Soja-Granulat, aber dennoch lecker.

Bei Tofu streiten sich ja die Geister. Manche Leute können das weiße Pflanzenprotein überhaupt nicht ausstehen. In seiner reinen Form kann ich dem nur beipflichten. Naturtofu schmeckt halt nach nichts, ist dafür aber in toller Geschmacksträger. Bei diesem und auch den folgenden Rezepten gilt eine goldene Regel: Pi*Daumen. Ich messe in der Regel nicht grammgenau ab und improvisiere auch recht oft. Die angegebenen Mengen sind daher auch nur Näherungswerte. Im Gegensatz zum Backen ist das beim Kochen aber zum Glück nicht so tragisch.

Zutaten:

  • 200-250g Tofu natur
  • Agaven Dicksaft
  • Soja Sauce
  • 1 kleine Dose Tomaten
  • 200-250 ml Gemüsebrühe
  • einige getrocknete Tomaten
  • Basilikum (frisch oder getrocknet)
  • Oregano (frisch oder getrocknet)
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Tomatenmark
  • Chilies, Jalapeño, etc. nach Geschmack

Zubereitung (ca. 30 Minuten):

  1. Die Zutaten vorbereiten: Tofu, Zwiebel und die getrockneten Tomaten in kleine Würfel schneiden. Knoblauch ganz fein schneiden oder hacken. Falls das Basilikum und der Oregano frisch sind, die Blätter abzupfen und in feine Streifen schneiden. Die Dosentomaten abgießen (Saft aufbewahren) und kleinschneiden. Gemüsebrühe anrühren. Falls es etwas mehr arrabiata werden soll, die Chilies in dünne Ringe schneiden.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch kurz in etwas heißem Olivenöl anschwitzen (ca. 2 Minuten), dann den kleingeschnittenen Tofu zugeben. Unter häufigem Rühren den Tofu anbraten, bis die Würfel eine schöne karamellbraune Farbe annehmen.
  3. Den angebratenen Tofu mit etwas Agaven Dicksaft ablöschen. Grobe Menge: etwa 1-2 EL. Durchmischen, einige Augenblicke brutzeln lassen und dann gleich noch einmal die selbe Menge Sojasauce hinterher. Die Kombination von Agaven Dicksaft und der Sojasauce gibt dem Tofu einen guten Geschmack und ist meiner Meinung nach die schnellere und bessere Alternative zum Einlegen.
  4. Die Dosentomaten und den aufgefangenen Tomatensaft sowie die Chilies, die getrockneten Tomaten und 2-3 EL Tomatenmark zugeben. Durchrühren. Herd auf mittlere Hitze herunterschalten. Ein paar Minuten (ungefähr 10) köcheln lassen, gelegentlich rühren. Je nach Konsistenz Brühe zugeben. Die Sauce sollte nicht zu dick (=Brei) und nicht zu dünn (=Wasser) sein. Hier ist das Bauchgefühl gefragt.
  5. Die kleingeschnittenen oder getrockneten Kräuter beigeben und noch mal für 1-2 Minuten weiter köcheln lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beim Salz bedenken, das die zugehörige Pasta idealerweise in Salzwasser gekocht wurde und dadurch noch ein Quäntchen Salz mit auf den Teller bringt.

Tofu Bolognese

 

 

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